reiseoptimierung.de/blog


••••• HomeBlog LeistungenNutzenOutsourcingInterimsmanagementMessen & KongresseSeminareProfilPresseLinks •••••

Fakten aus der Welt des Business Travel Management

Air Berlin fliegt zwischen Hamburg und Frankfurt

Aktuelle Meldung; von Sebastian v. Stein

Auf der Strecke Hamburg – Frankfurt/Main sind künftig auch Flüge mit der Air Berlin buchbar. Am 26. Oktober bietet Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft erstmals eine Verbindung zwischen den beiden Großstädten an. Bisher ist auf dieser Strecke nur die Lufthansa aktiv. Geplant sind bei Air Berlin zunächst zwei Flüge pro Tag in jede Richtung, bereits ab dem 9. November bis zu sechs mal täglich und am Wochenende bis zu zwei mal täglich. Die neue Strecke ist insbesondere für Geschäftsreisende interessant. Unternehmen, die bereits einen Firmenvertrag mit Air Berlin abgeschlossen haben, profitieren von einem erweiterten Angebot innerhalb Deutschlands. Die Flüge sind ab sofort buchbar. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Boeing 737 mit Platz für 186 Passagiere. Die Lufthansa fliegt Hamburg – Frankfurt/Main laut einem Sprecher bis zu zwölf Mal am Tag.

Air Berlin will die Preise erhöhen – trotz rückläufiger Passagierzahlen und eines erbitterten Preiskampfs in der Branche. Dennoch wird auch die neue Strecke zu Preisen ab 29 € pro Strecke inkl. Steuern und Gebühren zu buchen sein. Dabei ist davon auszugehen, dass dieser Einstiegstarif für Geschäftsreisende meist nicht verfügbar sein wird, sondern eher die Tarife ab 150 € oder 250 € je nach Buchungszeitpunkt und Auslastung für einen Hin- und Rückflug.

Beratung für kleine Unternehmen - unnötig, uneffektiv, unbezahlbar?

von: t&t Organisationsentwicklung - Training - Beratung GbR
Art der Meldung: Hintergrundberichte

Konzerne und Großunternehmen beschäftigen eine Schar von verschiedenen Beratungsunternehmen, von betriebswirtschaftlichen Beratern, IT-Beratern, Prozessoptimierern bis hin zu Soft-Skills Trainern, die sich des menschlichen Miteinanders annehmen.
Die Branche setzte 2008 18,2 Milliarden Euro um, und damit über
10% mehr als im Jahr zuvor.
Allerdings scheinen vor allem kleine Unternehmen davor zurück zu
scheuen, sich externes Know-How einzukaufen. Nicht nötig, nicht
vertrauenswürdig und vor allem zu teuer - so die verbreitete Meinung über Unternehmensberater. Dabei ist es gerade in kleinen Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern möglich, mit
geringem Mitteleinsatz einen hohen Nutzen zu erzielen, vorausgesetzt, der richtige Berater wird gefunden und es
werden hohe Qualitätsanforderungen an ihn gestellt.
Es lohnt sich also, die gängigen Vorurteile zu hinterfragen.

Vorurteil 1:
Externe Berater sind nicht vertrauenswürdig
Schlagzeilen über missglückte Unternehmensfusionen, die stets von
Beratern begleitet werden, aber auch Stellenabbau bei gleichzeitiger Steigerung des Shareholder-Values
haben vor allem das Bild des rein betriebswirtschaftlich
argumentierenden Unternehmensberaters geprägt. Für ein horrendes Honorar erledigt er die unangenehme Arbeit, hat dabei aber
meist nur kurzfristige Vorteile im Blick.
Das Image dieses Beratertyps ist denkbar schlecht.
Dabei wirkt sich vor allem die Tatsache aus, dass der Begriff "Berater" nicht geschützt ist, und sich jeder so nennen kann. Auch hinter den seriösen, mit Referenzen und Erfahrung ausgestatteten Unternehmensberatern verbirgt sich ein ganzes Spektrum von
Tätigkeitsfeldern, und oft werden Äpfel mit Birnen verglichen. Gerät man an einen Experten, der nur Zahlen analysiert und Strukturen verändert, dabei aber die Menschen nicht auf der
Rechnung hat, kann die Veränderung ebenso scheitern, wie mit einem reinen "Soft-Skill"-Berater, der die Abläufe und Arbeitsprozesse nicht beachtet und sich nicht auf die Zahlen-Daten-Fakten-Welt des Managements einlässt.
Laut einer britischen Studie gelingen Veränderungen nur dann, wenn der Berater sensibel vorgeht, Verständnis für den Unternehmensalltag zeigt und vor allem das Vertrauen der Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen gewinnt (A.Sturdy, Warwick School of Business, 2007).
Sie erkennen einen solchen Berater schon in der ersten Phase daran, dass er seine Projekte grundsätzlich nur unter Einbeziehung aller Beteiligten aufsetzt, Gespräche mit allen Beteiligten führt und dabei nicht als allwissender Heilsbringer auftritt.

Vorurteil 2:
Hast du den externen Berater erst mal im Haus, wirst du ihn nie mehr los
Weit verbreitet vor allem in IT-Projekten: der Berater wird eingekauft, um ein neues IT-System einzuführen, und wirft sein ganzes Expertenwissen in die Waagschale. Wenn dabei kein Wissenstransfer stattfindet oder der Kunde seine Hausaufgaben nicht
macht, weil keine echte Auftragsklärung stattgefunden hat, oder nicht alle Mitarbeiter im Boot sind, gerät er schnell in die Rolle, die Arbeit des Kunden zu erledigen.
Zwangsläufig entsteht eine Abhängigkeit vom Berater, die Kosten
gehen ins Uferlose. Für manches Unternehmen ist das durchaus
bequem: der Sündenbock gehört nicht dazu und man muss sich selbst nicht verändern…
Ein seriöser Berater wird regelmäßig gemeinsam mit dem Kunden prüfen, ob die Ziele erreicht sind und eine nachhaltige Veränderung erreicht worden ist - er wird auch unangenehme Themen ansprechen, bei Problemen nachsteuern und im Extremfall gar einen Auftrag zurückgeben. Sie erkennen ihn daran, dass bereits in der Auftragsklärung klar die Rollen aller Projektbeteiligten
definiert werden.

Vorurteil 3:
Gute Unternehmer brauchen keine externen Berater
Manch ein Berater tritt mit einer inneren Haltung an, die ausdrückt "wir führen jetzt etwas Besseres ein". Wer lässt sich aber gern sagen, er habe bislang alles falsch gemacht? Gerade
kleine Unternehmen, womöglich aus einem Familienbetrieb
hervorgegangen, haben oft in kurzer Zeit eine erfolgreiche Entwicklung durchlaufen oder sind schon Jahrzehnte am Markt. Dennoch bewirkt ein "fremder Blick" von außen leichter, dass Gewohnheitsmuster erkannt und verändert werden, hin zu mehr Effizienz und moderner Führungskultur. Ein guter Berater wird würdigen, was bislang gut lief und auch dies für die Zukunft nutzbar machen. Er wird gemeinsam mit dem Kunden - und zwar mit den Beteiligten aller Hierarchieebenen - herausfinden, wo sich Veränderungen lohnen und die Führungskräfte dabei begleiten, diese
Veränderungen nachhaltig umzusetzen. Sie erkennen einen
solchen Berater daran, dass er nicht mit fertigen Konzepten kommt,
sondern eines auf Ihr Unternehmen zuschneidet.

Vorurteil 4:
Externe Berater sind zu teuer
In der Tat geben große Firmen viel Geld für Beratungsleistungen aus - allerdings ist jeder Beratungsprozess umso aufwändiger, je größer das Unternehmen und die Zahl der Mitarbeiter, je tiefer die Hierarchie, und je länger die "Instanzenwege", die es
einzuhalten gilt. Dagegen können Veränderungsprozesse in kleinen
Firmen mit flacher Hierarchie weniger zeitintensiv und damit kostengünstiger ablaufen - kleinerer Aufwand bei größerer Wirkung.
Eine Anwaltskanzlei mit 9 Mitarbeitern kaufte für einen Betrag unter 8.000 € eine Beratung ein, um das Unternehmen besser für die Zukunft und den Ruhestand der beiden Geschäftsführer vorzubereiten.
Ausgangspunkt war, dass die beiden Chefs 60% des Umsatzes generierten, alle angestellten Rechtsanwälte zusammen nur 40 %. Verteilt über ein Jahr kamen Beraterzeiten von 5 Tagen zusammen.
In dieser Zeit wurden durchgreifende Veränderungen eingeleitet -
Umsatzverteilung hin zu den Nachwuchskräften, besserer
Informationsfluss und bessere interne Abstimmung, neue Prozess-Standards wie kürzere Reaktionszeiten auf Mandantenanfragen auf der Seite der "hard facts", aber auch Einstellungsveränderungen im
Selbstverständnis der Mitarbeiter, Aufbrechen eingefahrener
Gewohnheiten, mehr Teamgeist und höhere Arbeitsmotivation auf der
menschlichen Seite. Für die Kunden eine Investition mit hoher Rendite.

Laut Bernd und Dirk Taglieber, Geschäftsführer der Unternehmensberatung t&t, die Veränderungsprozesse in Konzernen,
aber auch in kleinen Unternehmen begleiten, steht fest, dass ein Berater, der Fachebene und Kulturebene nicht zusammenbringt, "Pilze zweiter Wahl" liefert. Sie raten Inhabern oder Managern kleiner Unternehmen, zunächst einen Strategieworkshop für
die Geschäftsführungsebene durchzuführen. Mit kleinem Invest
kann ohne Risiko geklärt werden, was die drängenden Themen sind und ob daraus ein Beratungsprozess wird oder ob z.B. Einzelcoachings ausreichen.
Denn effektiv muss nicht teuer sein!
(Autorin: Iris Zerger, t&t, Organisationsentwicklung - Training - Beratung GbR, www.ttorga.de)

Pakt mit dem Feind
Luxushotels leiden besonders unter der Wirtschaftskrise. Neue Konzepte werden händeringend gesucht. Starwood und Marriott haben bereits eins gefunden: Videokonferenzräume.

6.7.2009 Autor: Sabine Pracht, biztravel.fvw.de
Hotels sind auf Videokonferenzen eigentlich gar nicht gut zu sprechen. Sollten sich solche Methoden zur Reisevermeidung durchsetzen, wird es für die angeschlagene Hotellerie noch schwerer. Jetzt schon stehen viele Zimmer leer. Die Tagungshäuser überbieten sich mit Schnäppchenpreisen und kostenfreien Zusatzleistungen. Neue, langfristig orientierte Konzepte aber fehlen.

Starwood und Marriott beugen daher lieber vor und holen sich den Feind "Videokonferenz" ins Haus. Unabhängig voneinander kündigten die beiden Hotelkonzerne gestern an, weltweit so genannte Telepresence-Räume anbieten. Beide haben sich für den selben Hersteller entschieden: Cisco, jedoch für unterschiedliche Betreiber. Starwood unterzeichnete einen entsprechenden Gesellschaftsvertrag mit Tata Communications. Marriott wird mit AT & T zusammenarbeiten. Schnell soll es gehen.

Marriott will schon Ende Oktober die ersten Häuser ausgestattet haben. Insgesamt sollen 25 Hotels der Marken Marriott Hotels & Resorts, JW Marriott Hotels & Resorts und Renaissance Hotels & Resorts in Wirtschaftszentren wie New York, San Francisco, Washington, Hong Kong, Shanghai, Frankfurt und London Telepresence-Suiten bekommen.

Starwood will bis Ende des Jahres zehn Hotels mit Cisco-Videosystem ausgestatten. Die ersten Telepresence-Suiten sind für das Sheraton New York Hotel & Towers, Sheraton on the Park in Sydney, das Sheraton Centre Toronto Hotel, das Westin Los Angeles Airport und das W Chicago-City Center geplant.

Weitere Hotels in wichtigen internationalen Geschäftsmärkten sollen folgen: beispielsweise Häuser in Brüssel, Paris, Hong Kong, Singapur und Tokio."Es ist überaus wichtig, dass wir unsere Angebote bezüglich der Meetings weiterentwickeln, um die Bedürfnisse der Kunden von heute befriedigen zu können," sagt Christie Hicks, Globaler Vertriebschef von Starwood.

Die Anwendungen von Cisco gelten als besonders fortschrittlich. Bis jetzt leisten sich zumeist nur große Unternehmen eigene Videokonferenzräume. Doch auch mittelständische Unternehmen mit hohem Reisevolumen denken zunehmend über die Anschaffung solcher Einrichtungen nach. Die Anschaffungskosten aber sind sehr hoch. Nahe gelegende Hotels mit Videokonferenzräumen könnten daher für viele Unternehmen eine interessante Alternative sein. So lassen sich virtuelle und reale Meetings miteinander verbinden.


Deutsche Unternehmen buchen beim Reisebüro um die Ecke
5.6.2009 Autor: Ralph Langrock Trends & Tipps (Studien & Prognosen), Reisemanagement

Zwei Drittel der deutschen Unternehmen buchen ihre Geschäftsreisen in einem Reisebüro. Das Erstaunliche: Dabei dominieren nicht die bekannten Travel Management Companies. Gebucht wird überwiegend in Einzelbüros ohne Marken-, Ketten- oder Konzernzugehörigkeit. Erst mit Abstand folgen BCD Travel Germany, Lufthansa City Center, Carlson Wagonlit Travel und FCm Travel Solutions. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen „VDR-Geschäftsreiseanalyse 2009“ des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR).

„Dass das Reisebüro um die Ecke der Favorit der deutschen Wirtschaft ist, muss Reiseexperten verblüffen“, kommentiert VDR-Präsident Dirk Gerdom das Umfrageresultat. Ohne die Sachkompetenz bei Einzelreisebüros in Frage zu stellen, vermute man modernes Know-how, Zugang zu kostensparenden Technologien und wertschöpfende Netzwerke doch eher bei den internationalen Travel Management Companies. „Liebgewonnene Geschäftspartner können ein Luxus sein“, warnt der Geschäftreiseexperte und rät: „Eine Reisebüroausschreibung unter Berücksichtigung aller am Markt Beteiligten könnte zu ungeahnten Effektivitätsschüben, erhöhter Transparenz und neuer Klarheit führen!“

Die vollständigen Ergebnisse der „VDR-Geschäftsreiseanalyse 2009“ werden am 30. Juni 2009 veröffentlicht. Sie umfassen repräsentative Zahlen zur wirtschaftlichen Bedeutung von Geschäftsreisen beziehungsweise geschäftlicher Mobilität, zu organisatorischen Fragestellungen und zu aktuellen Themen im Travel Management. Veröffentlicht werden auch wieder „Hitlisten“ wichtiger Partner (außer Reisebüros auch Mietwagenfirmen im Ausland), bei denen der größte Umsatz oder die meisten Buchungen getätigt werden (diese Rankings sagen jedoch nichts aus über Marktanteile oder Umsatzvolumina).

www.geschaeftsreiseanalyse.de